


Anna und Roman Küffner führen mit ihren Fotografien an verlassene Orte des Alltags, an denen Geschichten gelebten Lebens haften, die sie kennen und erzählen. Anders als manche der so genannten „Urban Explorers“, betreten die Kölner Fotografen Gebäude nur mit Erlaubnis. Ihre Aufnahmen besitzen dank HDR-Technik, also durch das Übereinanderlegen von Belichtungsreihen, beeindruckende Tiefe und ausdrucksstarke Kontraste. Die Dreidimensionalität dieser „lost places“ schickt den Betrachter auf eine Zeitreise in innere Orte der Stille.
Für ihre Motive reisen sie z.B. nach Italien, Schweden, Polen und Belgien. Seit 2012 stellt Blackbird Street deutschlandweit aus und international u.a. in New York. Außerdem sind sie auf zahlreichen Kunstmessen vertreten.
„Durch unsere Fotografien kann man sich treiben lassen in eine Zeitreise fernab vom Alltag.“
Weiterlesen
Anna Küffner
Die Erkundung verlassener Orte übte schon als junges Mädchen eine unglaubliche Faszination auf mich aus. Gerne streifte ich durch unbewohnte Häuser und malte mir aus, wie das Leben dort einst gewesen sein mag. Einfach raus aus dem Trott: So nehme ich noch heute gerne die Möglichkeit wahr mich auf eine Zeitreise fernab vom schnelllebigen Alltag zu begeben.
Roman Küffner
Bereits in meiner Kindheit zog es mich in die alten Scheunen des ur-bayrischen Dorfes, in dem meine Großmutter lebte. Waren es in meiner Jugend verlassene Industrieanlagen die ich als Foto-Motive entdeckte, faszinieren mich heute vor allem Orte, an denen das alltägliche Leben stattgefunden hat und wo zurückgelassene Habseligkeiten längst vergessene Geschichten erzählen.








